Mediendidaktik

Mediendidaktik · 05. August 2020
Der "digitale Unterrichtsentwurf" greift diese Ideen auf und setzt sie passend entlang der Inhalte sowohl der klassischen Entwürfe als auch der neuen Herausforderungen (gleich in der zweiten Spalte) zu den Themen Raum, Medienkompetenz der Lerngruppe, der zur Verfügung stehenden Medien und der Ausbildungserfordernisse „Lehrkräfte in der digitalen Welt“ (NRW) auf.

Mediendidaktik · 05. August 2020
Wissen Sie noch was ein „Nikolaus-Papier“ ist? Nein? Dann versetzen Sie sich einmal ein paar Jahre zurück, in eine Zeit, in der in irgendeinem Bundesland die neuen Referendarinnen und Referendare zum 15. Dezember alle zwei Jahre für zwei Jahre Ausbildung eingestellt wurden. So schimmert es uns langsam: Das „Nikolaus-Papier“ bestand aus zwei Unterrichtsentwürfen, die als solche unbenotet die Grundlage für die zwei folgenden unterrichtspraktischen Prüfungen darstellte.

Mediendidaktik · 11. Mai 2020
AM 2. APRIL HATTE ICH VERSUCHT, MIT EINEM WIRKLICH KURZEN IMPULS DIE DISKUSSION ÜBER PLANUNGEN FÜR UNTERRICHT IM DISTANZLERNEN ZU VERSCHRIFTLICHEN. "GESTALTE (!) EINEN UNTERRICHTSENTWURF ZU EINEM ÜBERSCHAUBAREN, ABGESCHLOSSENEN UNTERRICHTSPROJEKT DES DISTANZLERNEN (NICHT ZU EINER 'STUNDE')".

Mediendidaktik · 05. Dezember 2019
Kurzbeitrag: Es ist ein Padlet entstanden, das zeigen will, wie ein digitaler Unterrichtsentwurf aussehen könnte. Das Padlet, das ich in der Kurzform #digitalerEntwurf nenne, besteht bisher aus Fragen, Thesen und Anregungen für den Unterrichtsentwurf. Ich bitte um Kommentare und Kritik! Drei Kommunikationskanäle fallen mir dazu ein: a) auf dem Padlet, b) hier unterhalb des Blogbeitrags und c) via Twitter.

Mediendidaktik · 24. November 2019
Anfang des Jahres 1994 veröffentliche der Spiegel einen Titel, auf dem ein Junge zu sehen ist, der einen Computer auf dem Rücken trägt, der den Schulranzen offenbar ersetzt hat, die Tastatur trägt der Junge unter dem Arm, eine Computermaus baumelt hinterher. Der Bildschirm leuchtet, die drei Buchstaben "ABC" füllen ihn aus. Der Text lautet: "Lernen mit Computer. Schöne neue Schule". Im Innenteil gibt es neben dem Hauptartikel ein Interview mit Seymour Papert über Schule, Lernen und Computer.

Mediendidaktik · 10. September 2019
Die Menschen der Infosphäre werden durch künstliche Begleiter, die den Zugang zur einer beinahe unendlichen Spähre der Information eröffnen, in einen Zustand der kognitiven Kopplung versetzt. Alle intentionalen Aktivitäten mit den künstlichen Begleitern (Denken Sie sich hier das Smartphone als herausragendes Phänomen der Gegenwart) führen zu einer Erweiterung meiner Kognition.

Mediendidaktik · 01. September 2019
Fühlen Sie sich auch abhängig? Wo von abhängig, fragen Sie? Na, von den uns umgebenden IK-Technologien, lautet die Antwort. Wirklich schlimm, diese Abhängigkeit, denken Sie, oder? - Könnte es sein, dass diese Abhängigkeit allerdings nicht kulturpessimistisch gedeutet werden muss? Unmöglich, sagen Sie? Doch bedenken Sie, ist der materielle Wohlstand (der sich leider sehr ungleich über die Welt verteilt), nicht Folge einer informationellen Revolution?

Mediendidaktik · 22. Mai 2019
Die Aufgabe könnte kaum größer sein: Die Philosophen und Philosophinnen wollen der Welt nichts weniger erzählen als das, dass die Welt nicht in eine mediale und nicht-mediale zerfällt, sondern Welt grundsätzlich als mediale zu verstehen ist. Darüber hinaus muss akzeptiert werden, dass das Buch nicht das Leitmedium dieser Gesellschaft ist. 'Ein Buch ist ein Medium - ebenso wie das Online-Spiel. Es ist per se nicht besser oder schlechter als ein Computerspiel - es ist zunächst nur medial anders'.

Mediendidaktik · 26. April 2019
Alle, die sich mit der Matrix-Legende auseinandersetzen, spielen die Thematik weiter und verspiegeln sie. Zusammen mit den Spiegeln des Films und den Spiegeln unserer urbanen Architektur kommen wir hier zu einem methodischen Vorschlag: Bleiben wir möglichst lange im Wunderland der Spiegelwelt! Hier können wir interpretieren und deuten, auf Texte und Hinweise anderer Autoren und Philosophen verweisen, die das Matrix-Universum aufhellen. Erst zum Schluss kann und soll das Deutungsergebnis ...

Mediendidaktik · 23. April 2019
Ohne Smartphone-Revolution keine (R)-Evolution des Schreibens, die von manchen nach wie vor als Untergang der Kultur via Sprachverfall gedeutet wird. Aber genau so wenig wie Kultur untergeht, genau so wenig geht Sprache unter. Mit von Gehlen (Das Pragmatismus-Prinzip) darf man wohl sagen: Kultur und Sprache gehen nicht unter sondern weiter! Die Emojis sind eben nicht nur vereinfachende, das Denken simplifizierende Zeichen, sondern es sind Zeichen, die ...

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