Medienkompetenz · 30. Juni 2019
Wie viele Artikel und wie viele Vorworte mögen schon mit dem Satz begonnen haben "Im Jahre 1998 verblüfften Andy Clan und David Chalmers die philosophische Gemeinschaft mit der sog. These des erweiterten Geistes"? Bestimmt sehr viele, obwohl seit der Veröffentlichung erst 21 Jahre vergangen sind. Die VERBLÜFFUNG soll hier im Folgenden GROSS geschrieben werden, weil damit eine didaktische Hoffnung ausgeht: Mit Schülerinnen und Schüler über die TEG "wie von selbst" ins PHILOSOPHIEREN zu kommen.

Technik · 24. Juni 2019
Heute müssen es aber nicht mehr "intelligente" Lautsprecher sein, wenn man per Sprache mit Computern interagieren will: Da die Smartphone-Durchdringung die 100-Prozent-Marke erreicht oder übersprungen hat, kann man immer und überall mit "Hey Siri" oder "Alexa" oder auch mit dem noch geschlechtlich unbestimmten "OK, Google" ins Gespräch kommen. Sollten Sie sich diesen Text haben vorlesen lassen, dann könnte durchaus die eine oder andere Assistenten gerade hellhörig geworden sein ;-).

Politik · 17. Juni 2019
Jüngst wurde ich nach 30 Jahren erneut auf die Wahlwerbung der SPD von 1969 aufmerksam. Ich erschrak, weil schon 1989, 20 Jahre nach der Ausstrahlung, die dort gezeigte Utopie am Ende war: der saure Regen hatte auch in Westdeutschland so manchen Fichtenforst erledigt, die Verkehrsdichte nahm weiter Richtung Verkehrsinfarkt zu und die autogerechte Stadt wurde allmählich wieder zurückgebaut. Ja, ich erschrak noch einmal, weil weitere 30 Jahre vergangen waren.

Medienkompetenz · 10. Juni 2019
Kennen Sie das? Ein Satz, ein Bild, ein Meme taucht immer wieder in Ihrer Timeline auf. Bestimmt kennen Sie das. In der ersten Juniwoche 2019 wurde das Poster der "10 Gebote der digitalen Ethik", wohl schon 2016 herausgegeben, durch die Twitter-Timeline gespült. Es stammt vom "Institut für digitale Ethik" . Es existiert auch eine Langversion, in der anhand von Fallbeispielen die Gebote veranschaulicht werden. Das Material liegt außerdem in sechs weiteren Sprachen vor. Hält er Kritik stand?

Medienkompetenz · 06. Juni 2019
Endlich einmal ein "Lernwerkzeug", wie es auf der Webseite heißt, das der heimische Bildungsverantwortliche seinen Lehrenden und Lernenden in so unterschiedlichen Institutionen wie Museum, Archiv und Schule zur Verfügung stellt. Also gleich einmal ausprobieren ....

Mediendidaktik · 22. Mai 2019
Die Aufgabe könnte kaum größer sein: Die Philosophen und Philosophinnen wollen der Welt nichts weniger erzählen als das, dass die Welt nicht in eine mediale und nicht-mediale zerfällt, sondern Welt grundsätzlich als mediale zu verstehen ist. Darüber hinaus muss akzeptiert werden, dass das Buch nicht das Leitmedium dieser Gesellschaft ist. 'Ein Buch ist ein Medium - ebenso wie das Online-Spiel. Es ist per se nicht besser oder schlechter als ein Computerspiel - es ist zunächst nur medial anders'.

Mediendidaktik · 26. April 2019
Alle, die sich mit der Matrix-Legende auseinandersetzen, spielen die Thematik weiter und verspiegeln sie. Zusammen mit den Spiegeln des Films und den Spiegeln unserer urbanen Architektur kommen wir hier zu einem methodischen Vorschlag: Bleiben wir möglichst lange im Wunderland der Spiegelwelt! Hier können wir interpretieren und deuten, auf Texte und Hinweise anderer Autoren und Philosophen verweisen, die das Matrix-Universum aufhellen. Erst zum Schluss kann und soll das Deutungsergebnis ...

Mediendidaktik · 23. April 2019
Ohne Smartphone-Revolution keine (R)-Evolution des Schreibens, die von manchen nach wie vor als Untergang der Kultur via Sprachverfall gedeutet wird. Aber genau so wenig wie Kultur untergeht, genau so wenig geht Sprache unter. Mit von Gehlen (Das Pragmatismus-Prinzip) darf man wohl sagen: Kultur und Sprache gehen nicht unter sondern weiter! Die Emojis sind eben nicht nur vereinfachende, das Denken simplifizierende Zeichen, sondern es sind Zeichen, die ...

Mediendidaktik · 21. April 2019
Monologe und Dialoge: Der gute Terminator und ohn Connor führen im zweiten Film Dialoge, die zentrale Botschaften an das Publikum enthalten. Sie sind objektiv reaktionär und entfalten ihre Wirkung dadurch, dass sie die wenigen langsam-entspannenden Passagen des Films ausmachen, in denen sich die Zuschauer und Zuschauerinnen von der Trick- und Pyrotechnik erholen. (Im Anschluss an den Artikel folgt eine Einordnung von heute, April 2019).

Medienkompetenz · 15. April 2019
Achtung Symbolbild! Mann mit "Leder-Lehrertasche" und einem dicken, sehr dicken Buch (vielleicht sogar mit der Luther-Bibel ;-)) in der Hand. - Was muss Lehreraus- und Lehrerfortbildung leisten, was muss die einzelne Lehrkraft leisten, um in der KULTUR DER DIGITALITÄT anzukommen?

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