Artikel mit dem Tag "Kultur der Digitalität"



Medienkompetenz · 24. September 2019
Kleiner Tipp vorab: Bei dem Text handelt sich um ein Gespräch, hier liegt also ein Dialog vor, in dem die zweite Person i.d.R. kurze Bestätigungen des Vorhergesagten abgibt, - sie ist durch die Gedankenstriche gekennzeichnet. Die Person heißt Glaukon. Um die Intention des Textes zu erschließen, muss man mehr als den ersten Absatz lesen! Beachtet bitte die Hinweise unter dem Text.

Mediendidaktik · 01. September 2019
Zuletzt las ich "Die 4. Revolution" von Luciano Floridi. Ein hervorragendes Buch, das zeigt, welche Kraft die philosophische Durchdringung eines Gegenstandes entfalten kann. Der Gegenstand ist die beobachtete Digitalisierung der fortschrittlichen Industriegesellschaften, die sich zu Informationsgesellschaften weiterentwickelt haben. Warum die „4. Revolution“? Für die vierte Revolution steht laut Floridi der Name Alan Turing und die mit ihm verbundene Maschine.

Technik · 24. Juni 2019
Heute müssen es aber nicht mehr "intelligente" Lautsprecher sein, wenn man per Sprache mit Computern interagieren will: Da die Smartphone-Durchdringung die 100-Prozent-Marke erreicht oder übersprungen hat, kann man immer und überall mit "Hey Siri" oder "Alexa" oder auch mit dem noch geschlechtlich unbestimmten "OK, Google" ins Gespräch kommen. Sollten Sie sich diesen Text haben vorlesen lassen, dann könnte durchaus die eine oder andere Assistenten gerade hellhörig geworden sein ;-).

Medienkompetenz · 10. Juni 2019
Kennen Sie das? Ein Satz, ein Bild, ein Meme taucht immer wieder in Ihrer Timeline auf. Bestimmt kennen Sie das. In der ersten Juniwoche 2019 wurde das Poster der "10 Gebote der digitalen Ethik", wohl schon 2016 herausgegeben, durch die Twitter-Timeline gespült. Es stammt vom "Institut für digitale Ethik" . Es existiert auch eine Langversion, in der anhand von Fallbeispielen die Gebote veranschaulicht werden. Das Material liegt außerdem in sechs weiteren Sprachen vor. Hält er Kritik stand?

Mediendidaktik · 22. Mai 2019
Die Aufgabe könnte kaum größer sein: Die Philosophen und Philosophinnen wollen der Welt nichts weniger erzählen als das, dass die Welt nicht in eine mediale und nicht-mediale zerfällt, sondern Welt grundsätzlich als mediale zu verstehen ist. Darüber hinaus muss akzeptiert werden, dass das Buch nicht das Leitmedium dieser Gesellschaft ist. 'Ein Buch ist ein Medium - ebenso wie das Online-Spiel. Es ist per se nicht besser oder schlechter als ein Computerspiel - es ist zunächst nur medial anders'.

Mediendidaktik · 23. April 2019
Ohne Smartphone-Revolution keine (R)-Evolution des Schreibens, die von manchen nach wie vor als Untergang der Kultur via Sprachverfall gedeutet wird. Aber genau so wenig wie Kultur untergeht, genau so wenig geht Sprache unter. Mit von Gehlen (Das Pragmatismus-Prinzip) darf man wohl sagen: Kultur und Sprache gehen nicht unter sondern weiter! Die Emojis sind eben nicht nur vereinfachende, das Denken simplifizierende Zeichen, sondern es sind Zeichen, die ...

Medienkompetenz · 15. April 2019
Achtung Symbolbild! Mann mit "Leder-Lehrertasche" und einem dicken, sehr dicken Buch (vielleicht sogar mit der Luther-Bibel ;-)) in der Hand. - Was muss Lehreraus- und Lehrerfortbildung leisten, was muss die einzelne Lehrkraft leisten, um in der KULTUR DER DIGITALITÄT anzukommen?

Cybersociety · 30. März 2019
Ich leihe mir einmal die Aussage von Greta Thunberg aus, ausgesprochen am 29.3.2019 vor dem Brandenburger Tor, gemünzt auf die nunmehr globale Bewegung für "Klimaschutz jetzt"! #fridaysforfuture. Was aber in dieser Woche an Vernetzung der Lehrkräfte auf den Weg gebracht wurde, muss sich hinter der globalen Bewegung nicht verstecken. Angestoßen von @Kernlernt und realisiert von @lbrechthermanns ist das virtuelle #twitterlehrerzimmer auf #Padlet eingezogen.

Mediendidaktik · 15. März 2019
Tatsächlich ist ‚digital‘ die adjektivische Ableitung von digitus (Finger), und meint also „zum Finger gehörig“. Wegen der Eigenschaft der Finger, die zum Zählen verwendet wurden / werden, bedeutete ‚digitus‘ im Lateinischen auch ‚Ziffer‘. Diese Bedeutung, digital = Ziffer wird hier die zentrale Klammer für den Gedankengang. Als informationstechnische Basisvorstellung definieren wir mit Hartmann, unter ‚digital‘ ‚zwei schaltbare Positionen oder ein Bit (binary digit) an Information‘ zu verstehen

Technik · 04. Februar 2019
Das Smartphone ist immer und überall. Es ist das "Schweizer Messer" der digitalen Welt geworden. Und was für eins. Schier unersättlich saugt es alle analogen Werkzeuge, alle analogen Gegenstände und analoge Gewohnheiten der Menschen auf und bindet sie auf ca. 6 Zoll Diagonale. Listen wir ein paar Dinge auf: Die Tageszeitung am Morgen? Weg, rein in das Smartphone.